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Eirich bringt Bewegung in die Prozesse - interpack 2026

Vom 7. bis 13. Mai 2026 kommt die globale Verpackungs- und Prozessindustrie zur diesjährigen interpack in Düsseldorf zusammen. Die Weltleitmesse fungiert als internationaler Impulsgeber für Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit, ressourcenschonende Fertigung und Smart Manufacturing – Themenfelder, in denen Eirich seine Stärken gezielt ausspielt und der Prozessindustrie innovative Lösungen für energieeffiziente, stabile und digital gesteuerte Produktionsprozesse vorstellt.

Der Hardheimer Spezialist zeigt dort, wie sich komplexe Aufbereitungsprozesse zuverlässig beherrschen lassen. Die Technologie des Unternehmens vereint zahlreiche Verfahrensschritte wie Mischen, Granulieren, Kneten und Coaten in einem Aggregat. Das reduziert Schnittstellen, minimiert Kontaminationsrisiken und sorgt für optimale Ergebnisse bei geringem Energieeinsatz – ideale Voraussetzungen für Applikationen mit hohen Qualitätsanforderungen, wie es in den Segmenten Pharma und Food und Kosmetik notwendig ist.

 

Eirich überzeugt im Food‑ und Pharmabereich mit leistungsfähigen Lösungen

In der Lebensmittelproduktion ermöglichen die multifunktionalen Mischsysteme die effiziente Verarbeitung unterschiedlichster Materialzustände innerhalb eines Prozesses: von Pulvern über Granulaten bis hin zu plastischen Massen. Mit dem One-Pot-Verfahren lassen sich mehrere Schritte in einem Prozessor bündeln, Entwicklungs- und Produktionsabläufe verschlanken, Investitions- und Betriebskosten senken und Formulierungen schnell vom Labor in den Produktionsmaßstab übertragen. Selbst komplexe Food-Konzepte werden so flexibel und wirtschaftlich skalierbar.

Ein konkretes Beispiel für das Einsparpotenzial der Eirich-Technologie ist die Mischgranulation als Alternative zum klassischen Sprühturm. Dieses Verfahren ist in der Lebensmittel- und Zusatzstoffherstellung weit verbreitet, gilt jedoch als äußerst energieintensiv. Beim Sprühturm werden Rohstoffe zunächst in eine wässrige Suspension überführt, um das enthaltene Wasser anschließend unter hohem thermischem Energieeinsatz wieder zu verdampfen.

Der Eirich-Intensivmischer ermöglicht dagegen die Herstellung feiner Mikrogranulate direkt aus trockenen oder nur leicht angefeuchteten Ausgangsstoffen. Der energieaufwendige Umweg über das Auflösen und anschließende Verdampfen entfällt damit vollständig. Trockenmischen, Homogenisieren und Granulieren erfolgen in einem einzigen Aggregat. Das senkt den Energiebedarf, reduziert den benötigten Anlagenraum und erleichtert die Übertragung der Prozessparameter vom Labor- auf den Produktionsmaßstab. In Kombination mit der Möglichkeit zur Verkapselung, etwa von Aromen, Vitaminen, Süßstoffen oder Säuren, lassen sich zudem funktionalisierte Produkte z.B. mit kontrollierter Freisetzung und verlängerter Haltbarkeit direkt im gleichen Aggregat realisieren.

Die CleanLine-Serie wurde speziell für hygienische und kontaminationssensible Anwendungen entwickelt und erfüllt die hohen Anforderungen der Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Über die reine Prozessintegration hinaus wird eine hohe Homogenität in der Produktzusammensetzung unterstützt: Inhalts- und Wirkstoffe werden präzise verteilt, sodass eine absolute Rezepttreue eingehalten werden kann. Die Aufbereitung im Eirich Intensivmischer ermöglich die kontrollierte Verteilung von Partikeln und Pigmenten, sodass Farbe, Oberfläche und Konsistenz optimiert und reproduzierbar eingestellt werden können.

Ein weiterer Vorteil zeigt sich in der Effizienz der Abläufe: Schnellere Prozesszeiten, geringere Ausschussmengen, ein reduzierter Energiebedarf sowie minimierte Reinigungs- und Handlingsaufwände tragen zu einem insgesamt wirtschaftlicheren Betrieb bei.

 

Den Messestand von Eirich finden Sie in Halle 4, Stand B05.