Eirich Inline-Sensorik & visuelle Prozessüberwachung
Visuelle Inline-Messung und Prüfung
Kontinuierliche Bilddaten direkt aus dem Prozess: Visuelle Inline-Messsysteme erfassen Produktmerkmale während des laufenden Betriebs und schaffen eine objektive Grundlage für Qualitätsüberwachung, Prozessanalyse und Optimierung.
Durch die gezielte Aufbereitung von Produktionsdaten und die Unterstützung der Anlagenbediener ermöglichen wir eine stabile, transparente und datenbasierte Prozessführung.
Das Ergebnis: bis zu 15 % höhere Produktivität – nachweislich im realen Kundeneinsatz.
Erfahren Sie, wie digitale Assistenzsysteme die Produktion nachhaltig verbessern und Erfahrungswissen systematisch verfügbar machen.
Warum visuelle Inline-Prüfung?
Qualität wird sichtbar, während der Prozess läuft.
In vielen Produktionsprozessen werden Produktproben erst nachgelagert oder stichprobenartig geprüft. Dadurch werden Abweichungen häufig verzögert erkannt. Visuelle Inline-Messung ermöglicht eine kontinuierliche Beobachtung relevanter Produktmerkmale direkt an der Anlage und reduziert die Abhängigkeit von subjektiven Einzelbewertungen.
Vom Kamerabild zum Qualitätskennwert
Das Ziel ist nicht nur ein Livebild der Anlage, sondern die Übersetzung visueller Informationen in auswertbare Kennwerte. Dadurch können Produktzustand, Prozessverlauf und Qualitätsentwicklung objektiv beschrieben werden.
Zwei Systeme die sich perfekt ergänzen

VC1 Vision Control
Unser neues, intelligentes System überwacht Granulate wortwörtlich "am Laufenden Band". Mit einer Spezialkamera werden kontinuierlich Bilder vom Produktförderband aufgenommen, verarbeitet und analysiert. Dabei werden zahlreiche Parameter und Produkteigenschaften aus den Bildern identifiziert und berechnet. Die Bewertung der Qualitätsparameter kann dabei durch den Bediener oder duch künstliche Intelligenz erfolgen.
- 2 Kameras zur detaillierten Erfassung von Oberflächengüte und Partikelgrößen möglich
- Einsatz verschiedener Objektive für unterschiedliche Anwendungen in einem Messgerät möglich
- Leistungsstarke LED Blitzlichter für kurze Belichtungszeiten
- Wirksamer Schutz gegen Verschmutzung durch geschlossenes Gehäuse
- Horizontale Verfahreinheit zur Kompensation hoher Bandgeschwindigkeiten
- Reinigungs-und wartungsfreundliche Konstruktion
VC2 Vision Control
- schnelle qualitative Aussage zur frühzeitigen Korrektur
- Ausgabe absoluter Werte für die Partikelgrößenverteilung
- Relative Beurteilung von charakteristischen Kenngröße eines Produkts mit Hilfe von Referenzdaten
- Universelles System für alle Konsistenzen
- Einfache Anpassung an geänderte Anforderungen
- Geringer Platzbedarf und einfache Installation

Ihr Nutzen
Kontinuierliche Prüfung statt verzögerter Stichprobe.
Produktqualität kontinuierlich erfassen
Kamerasysteme erfassen relevante Produktmerkmale direkt im Prozess und machen Qualitätsveränderungen sichtbar.
Abweichungen frühzeitig erkennen
Partikelgröße, Form, Struktur oder Oberflächenmerkmale können überwacht werden, bevor Qualitätsprobleme entstehen.
Messwerte statt Momentaufnahmen
Visuelle Eindrücke werden in reproduzierbare Kennwerte überführt und können mit Prozessdaten verknüpft werden.
Für industrielle Anlagenumgebungen
Die Systeme sind für raue Prozessbedingungen, Staub, Bewegung und wechselnde Materialströme ausgelegt.
Anwendungsbereiche
Besonders relevant bei variierenden Materialien und sensiblen Qualitätsmerkmalen.
Visuelle Inline-Systeme eignen sich insbesondere dort, wo Produktzustand und Prozessführung eng zusammenhängen: bei Granulierung, Mischung, Agglomeration, Trocknung, Beschichtung oder Materialaufbereitung.
Typische Anwendungsfälle
- Inline-Überwachung von Granulaten, Pulvern und Schüttgütern
- Erfassung von Partikelgröße, Kornform, Oberfläche und Agglomeraten
- Kontrolle von Produktveränderungen nach Mischer, Granulierteller, Trockner oder Förderband
- Unterstützung bei Versuchen, Rezepturanpassungen und Prozessoptimierungen
- Verknüpfung visueller Produktdaten mit Maschinen-, Rezept- und Qualitätsdaten
- Früherkennung von Fehlchargen, Prozessdrift und instabilen Betriebszuständen
Vorgehensweise
Vom Einbaupunkt zur belastbaren Prozessinformation.
1. Prozessstelle auswählen
Gemeinsam wird definiert, an welcher Stelle die visuelle Erfassung den größten Nutzen bringt.
2. Kamera- und Beleuchtungskonzept festlegen
Je nach Material, Bewegung, Staubbelastung und Einbauraum wird ein geeignetes Setup gewählt.
3. Bilddaten auswerten
Die aufgenommenen Bilder werden in relevante Kennwerte und Trends überführt.
4. Mit Prozessdaten verbinden
Die visuellen Kennwerte werden mit Anlagen- und Qualitätsdaten kombiniert, um Ursachen und Zusammenhänge zu erkennen.
Flexible Integration
Kameras können je nach Anwendung über Förderbändern, an Übergabestellen, im Umfeld von Mischern oder nach Prozessstufen integriert werden. Auch bei schwierigen Einbaupositionen, Staubbelastung oder feuchten Prozessbedingungen sind robuste Lösungen möglich – beispielsweise durch angepasste Schutzkonzepte und Sperrluftsysteme zur Freihaltung der Optik.
Prozessnahe Kennwerte
Bilddaten werden in Trends, Verteilungen und Kennzahlen überführt, die mit Prozessparametern vergleichbar sind.
Robuste Systeme für Industrieumgebungen
Die eingesetzten Kamerasysteme sind für anspruchsvolle Anlagenbedingungen ausgelegt. Durch Schutzgehäuse, abgestimmte Beleuchtung und Sperrluftkonzepte kann auch bei Staub, Feuchtigkeit oder Materialanhaftungen eine stabile Bildqualität gewährleistet werden.
(pdf, 2 MB)
Prospekt
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