EVACTHERM - für höchste Ansprüche an Wirtschaftlichkeit und Qualität

Formsandaufbereitung unter Vakuum: BVT-relevante Technologie für moderne Gießereien

Die Anforderungen an Gießereien steigen: weniger Ressourceneinsatz, stabile Formstoffqualität, höhere Sandwiederverwendung und geringere Emissionen. Genau hier setzt die Formsandaufbereitung mit Vakuummischen und Kühlen an.

In den europäischen BVT-Schlussfolgerungen für Schmieden und Gießereien wird die Aufbereitung von tongebundenem Sand durch Vakuummischen und Kühlen ausdrücklich als beste verfügbare Technik genannt. Für Gießereien mit Grünsand- und tongebundenen Formstoffsystemen ist das ein starkes Signal: Die Qualität der Sandaufbereitung wird zu einem entscheidenden Faktor für Umweltleistung, Prozesssicherheit und Wirtschaftlichkeit.

Eirich liefert dafür die passende Technologie: Eirich EvacTherm. 

Leistungsfähige Intensivmischer und komplette Systeme zur Aufbereitung von Formsand – vom Dosieren und Befeuchten über das intensive Mischen bis zur Kühlung und Qualitätsführung.

Wofür im Verfahren mit Luftkühlung drei getrennte Verfahrensschritte erforderlich sind - Kühlen, Mischen und Aktivieren von Bentonit -,
das findet im EVACTHERM®-Formsandmischer in nur einem Schritt statt: Sowohl der Kühlprozess als auch der Aktivierungsprozess der Bindekräfte des Bentonits sind in den Mischprozess integriert.

 

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Warum Vakuummischen und Kühlen für Gießereien wichtiger wird

Gießereien stehen vor einer doppelten Aufgabe: Sie müssen zuverlässige Formstoffqualität sicherstellen und gleichzeitig Ressourcen, Emissionen und Abfälle reduzieren. Der Sandkreislauf spielt dabei eine zentrale Rolle. Je stabiler und effizienter der gebrauchte Sand aufbereitet wird, desto besser lassen sich Neusandverbrauch, Ausschussrisiken und Prozessschwankungen reduzieren.

Die EU-BVT-Schlussfolgerungen greifen genau diesen Punkt auf. Sie beschreiben die Sandwiederverwendung als wichtigen Umweltleistungsfaktor und nennen für Gießereien hohe BVT-assoziierte Umweltleistungswerte für die Wiederverwendung von Sand. Damit wird klar: Moderne Formsandaufbereitung ist kein Nebenprozess. Sie ist ein zentraler Hebel für nachhaltige und wirtschaftliche Gießereiproduktion.

Das Prinzip: Mischen und Kühlen in einem Prozessschritt

Beim Vakuummischen und Kühlen werden zwei zentrale Prozessschritte verbunden: die intensive Homogenisierung des Formstoffs und die kontrollierte Kühlung. Der Sandmischer arbeitet unter vermindertem Druck. Dadurch kann Wasser gezielt verdampfen und dem Sand Wärme entziehen.

Das Ergebnis ist eine besonders wirksame Formstoffaufbereitung: Der Sand wird intensiv gemischt, gleichmäßig konditioniert und prozesssicher auf die erforderliche Temperatur und Feuchte eingestellt. Gerade bei tongebundenen Formstoffen ist diese Kombination entscheidend, weil Wasser, Ton, Additive und Sand in einem engen Prozessfenster zusammenwirken müssen.

Was die EU-BVT-Schlussfolgerungen sagen

Die europäischen BVT-Schlussfolgerungen für Schmieden und Gießereien nennen die Aufbereitung von tongebundenem Sand durch Vakuummischen und Kühlen ausdrücklich als Technik im Rahmen der besten verfügbaren Techniken.

Dabei ist die Aussage doppelt relevant:

Erstens wird Vakuummischen und Kühlen in BVT 18 im Zusammenhang mit der Verringerung des Verbrauchs von neuem Sand und der Verringerung der Erzeugung von gebrauchtem Sand genannt. Zweitens wird dieselbe Technik in BVT 25 im Zusammenhang mit der Vermeidung oder Verringerung von Luftemissionen aus der Formherstellung mit tongebundenem Sand aufgeführt.

Das bedeutet für Betreiber von Gießereien: Wer tongebundenen Sand verarbeitet, sollte die Formstoffaufbereitung nicht nur unter Qualitäts- und Kostengesichtspunkten betrachten, sondern auch als Bestandteil der Umwelt- und Genehmigungsstrategie.

Eirich-Technologie für die moderne Formsandaufbereitung

Eirich verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Aufbereitung anspruchsvoller Rohstoffe und Schüttgüter. In der Gießereiindustrie stehen Eirich-Intensivmischer und Aufbereitungssysteme für hohe Mischqualität, robuste Anlagentechnik und reproduzierbare Prozessführung.

In der Formsandaufbereitung übernimmt die Eirich-Technologie zentrale Aufgaben:

Mischen: intensive Homogenisierung von Sand, Bentonit, Wasser, Additiven und Rücksand.
Kühlen: gezielte Temperaturführung im Prozess.
Befeuchten: kontrollierte Einstellung der Formstofffeuchte.
Dosieren: genaue Zugabe von Bindern und Zusatzstoffen.
Konditionieren: Aufbereitung des Sandes für stabile Formeigenschaften.
Prozessführen: reproduzierbare Abläufe als Grundlage für gleichbleibende Qualität.

Damit adressieren Eirich-Systeme wesentliche Punkte, die auch in den BVT-Schlussfolgerungen für eine optimierte Grünsandaufbereitung genannt werden: Kühlung, Zugabe von Bindern und Zusatzstoffen, Befeuchtung, Mischen und Qualitätskontrolle.

Vorteile für Gießereien

Stabile Formstoffqualität

Eine zuverlässige Formstoffaufbereitung sorgt für gleichmäßige Feuchte, Temperatur und Homogenität. Das unterstützt stabile Formeigenschaften und reduziert Prozessschwankungen in der Produktion.

Höhere Sandwiederverwendung

Die BVT-Schlussfolgerungen setzen hohe Erwartungen an die Wiederverwendung von Sand. Eine leistungsfähige Aufbereitung hilft, den Sandkreislauf stabil zu halten und den Bedarf an neuem Sand zu verringern.

Weniger Ressourcenverbrauch

Wenn gebrauchter Sand zuverlässig aufbereitet und wiederverwendet werden kann, sinkt der Verbrauch von Neusand. Gleichzeitig können Transport, Lagerung und Entsorgung entlastet werden.

Beitrag zur Emissionsminderung

Vakuummischen und Kühlen wird im BVT-Dokument auch im Zusammenhang mit der Verringerung von Emissionen aus der Formherstellung genannt. Damit bietet die Technologie einen belastbaren Anknüpfungspunkt für Umwelt- und Genehmigungsthemen.

Mehr Prozesssicherheit

Ein kontrollierter Misch- und Kühlprozess schafft reproduzierbare Bedingungen. Das ist besonders wichtig, wenn Formstoffsysteme mit hohem Rücksandanteil, wechselnden Eingangstemperaturen oder schwankenden Materialeigenschaften gefahren werden.

 

Für welche Anwendungen eignet sich die Eirich-Formsandaufbereitung?

Eirich EvacTherm Anlagen eignen sich für Gießereien, die tongebundene Formstoffe oder Grünsand prozesssicher aufbereiten möchten. Typische Einsatzfelder sind:

  • Gusseisengießereien
  • Stahlgießereien
  • NE-Metall-Gießereien
  • Automobilzulieferer
  • Maschinenbau-Gießereien
  • Handformereien und automatisierte Formanlagen
  • Modernisierung bestehender Sandaufbereitungsanlagen
  • Neuanlagen mit Fokus auf Sandwiederverwendung und Prozesssicherheit

BVT-relevant planen – mit Eirich als Technologiepartner

Die BVT-Schlussfolgerungen nennen keine Hersteller und keine Marken. Entscheidend ist deshalb nicht der Name einer Maschine, sondern die Frage, ob ein Anlagenkonzept die geforderten technischen und umweltbezogenen Funktionen erfüllt.

Eirich unterstützt Gießereien bei der Auslegung moderner Formsandaufbereitungssysteme – von der Analyse des bestehenden Sandkreislaufs über Versuche und Prozessbewertung bis zur Integration geeigneter Misch- und Aufbereitungstechnik.

So entsteht eine Lösung, die zur Produktion passt: technisch robust, prozesssicher und anschlussfähig an aktuelle Anforderungen an Ressourceneffizienz, Sandwiederverwendung und Umweltleistung.

Sprechen Sie mit uns über Ihre Formsandaufbereitung

Ob Modernisierung, Kapazitätserweiterung oder neue Anlage: Wir prüfen gemeinsam, wie sich Ihre Formsandaufbereitung technisch und wirtschaftlich verbessern lässt.

Unsere Expertinnen und Experten prüfen mit Ihnen, welche Lösung für Ihren Sandkreislauf, Ihre Formanlage und Ihre Qualitätsanforderungen sinnvoll ist.

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FAQ

Ist Vakuummischen von Formsand eine beste verfügbare Technik?

Die EU-BVT-Schlussfolgerungen für Schmieden und Gießereien nennen die Aufbereitung von tongebundenem Sand durch Vakuummischen und Kühlen ausdrücklich als Technik im Rahmen der besten verfügbaren Techniken. Die Technik wird sowohl im Kontext der Sandwiederverwendung als auch im Zusammenhang mit der Verringerung von Emissionen aus der Formherstellung aufgeführt.

 

Was ist der Vorteil von Vakuummischen und Kühlen bei tongebundenem Sand?

Beim Vakuummischen wird der Formstoff intensiv homogenisiert und gleichzeitig über kontrollierte Wasserverdampfung gekühlt. Dadurch lassen sich Temperatur, Feuchte und Mischqualität prozesssicher einstellen.

 

Welche Rolle spielt die Sandwiederverwendung in den BVT-Schlussfolgerungen?

Die Sandwiederverwendung ist ein wichtiger Umweltleistungsfaktor. Das Dokument nennt BVT-assoziierte Umweltleistungswerte von über 90 Prozent für Gusseisengießereien, über 80 Prozent für Stahlgießereien und über 90 Prozent für NE-Metall-Gießereien, sofern die jeweiligen Voraussetzungen erfüllt sind.

 

Nennt das EU-BVT-Dokument Eirich?

Nein. Das Dokument nennt keine Hersteller. Es beschreibt Technologien und Anforderungen. Eirich bietet jedoch Systeme zur Formsandaufbereitung, die zentrale im Dokument genannte Funktionen adressieren: Mischen, Kühlen, Befeuchten, Dosieren, Prozesssteuerung und Qualitätsführung.

 

Für welche Gießereien ist die Technologie relevant?

Die Technologie ist besonders relevant für Gießereien, die tongebundenen Sand oder Grünsand einsetzen und ihre Sandwiederverwendung, Formstoffqualität und Prozesssicherheit verbessern möchten.

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