07.04.2017

Trockenmischungen und plastische Massen aus einem Aggregat – wie geht das?

In vielen Industrien werden Produkte mit verschiedenen Konsistenzen hergestellt, wie z. B. Trockenmischungen, Granulate, Pressmassen und plastische Massen. Das einzigartige Arbeitsprinzip von EIRICH ermöglicht es, alle diese Produkte in ein und demselben Aggregat aufzubereiten. Für den Kunden resultieren deutlich vereinfachte Fertigungsanlagen mit entsprechenden Vorteilen.

Jeder weiß: Für Trockenmischungen braucht man einen Mischer, für plastische Massen einen Kneter. In der Regel sind es ganz unterschiedliche Maschinen, weil der einfache Mischer nicht kneten kann, und ein Kneter nicht mischen kann, weshalb diesem meist ein Mischer vorgeschaltet ist.

Nicht so beim EIRICH-Mischer. Das einzigartige Arbeitsprinzip ist gekennzeichnet durch einen drehenden Behälter zum Transport des Mischgutes sowie durch ein variabel – langsam bis schnell – laufendes Werkzeug zum Mischen, Granulieren, Kneten oder Dispergieren. Mischguttransport und Mischvorgang sind getrennt; dies ermöglicht es, die Geschwindigkeit des Mischwerkzeugs (und so den Leistungseintrag in die Mischung) in weiten Grenzen zu variieren.

Die systembedingten Vorteile der EIRICH-Mischtechnik werden in vielen Branchen genutzt. Während einer einzigen Umdrehung des Mischbehälters wird der gesamte Behälterinhalt umgewälzt; in der Folge arbeiten diese Mischer ohne Entmischen, wie dies für andere Mischsysteme beschrieben ist. Man kann deshalb so lange mischen, bis optimale Homogenitäten erreicht sind; diese Mischgüten sind anderen Systemen meist nicht zugänglich. Von Vorteil ist auch, dass systembedingt zum einen optimale Mischeffekte ohne hochtourig rotierende Messerköpfe erreicht werden, und zum anderen der Verschleiß der Mischwerkzeuge geringer ist.

Für Kunden, die Produkte mit unterschiedlichen Konsistenzen herstellen müssen, vereinfachen sich mit EIRICH die Fertigungsanlagen – Lagerhaltung, Dosieren und Verwiegen sind nur einmal notwendig. Zudem können oft mehrere Fertigungsschritte, die bisher nacheinander in verschiedenen Aggregaten durchgeführt werden, in ein und dieselbe Maschine verlegt werden.

Je nach Anforderung ist es möglich, im Mischer zu kühlen oder zu erwärmen, mit Mischungstemperaturen bis 250 °C. Automatische Abreinigungsanlagen erleichtern den Betrieb und eine schnelle Umstellung bei Produktwechsel.

In der Keramischen Industrie und der Feuerfestindustrie sind multifunktionale EIRICH-Mischer seit vielen Jahren erfolgreich im Einsatz. So werden z.B. an zwei Wochentagen Feuerbetone produziert, danach Pressmassen und plastische Massen. In gleicher Weise wurden für Werkmörtel-Hersteller Anlagen konzipiert und gebaut, welche sowohl Trockenmörtel als auch verarbeitungsfertige „nasse“ Mörtel produzieren.

In den Technika, welche an allen Firmenstandorten bereitstehen, werden in Versuchen mit den Rohstoffen des Kunden jeweils die optimalen Maschinenauslegungen festgelegt. Daraus resultierende Anlagenkonzepte ermöglichen Interessenten eine Entscheidung für eine Investition in die Zukunft.

Weitere Informationen:

Ansprechpartner: Stefan Vucic, E-Mail: stefan.vucic@eirich.de